Gestaltungs- und Maltherapie

Die bildnerische Arbeit ist eine aktive Tätigkeit. Sie ist ein Mittel, um innere Prozesse und Verhaltensmuster sichtbar werden zu lassen und mit ihnen in Beziehung zu treten. Das Gemalte oder Gestaltete legt Botschaften offen, die unter anderem aus der Erinnerung, aus der subjektiven Wahrnehmung, aus der Phantasie- und/oder aus der Gefühlswelt kommen und Zugang zu unbewussten Persönlichkeitsanteilen verschaffen. Durch die Erfahrung im Umgang mit Bildern zeigen sich in der Gestaltungs- und Maltherapie oft Sichtweisen und Lösungswege die sich überraschend, direkt und leicht in die Lebensgestaltung integrieren lassen.

Gestaltungs- und Maltherapie als begleitende oder als eigenständige Behandlung angewendet, eignet sich unter anderem bei schwierigen Lebensphasen, Krisen, Beziehungsproblemen, Trauerarbeit, Essstörungen, Angststörungen, Suchtthemen, Depressionen, Burn-out, Posttraumatischen Belastungsstörungen, ADHS, ADS, Lernschwierigkeiten, Sprachentwicklungsstörungen und Schulängsten.

Sie dient der Prophylaxe, stärkt die Persönlichkeit, baut Selbstvertrauen auf, hilft innerer Struktur und Klarheit erhalten. Lässt Zugänge zu verdrängten, unbewussten Gefühlen und verborgenen Konfliktlösungen finden, unliebsame Verhaltensmuster erkennen und dient der Entdeckung neuer Freiheiten und Lebensräume.

Sie eignet sich für Menschen die sich achtsam auf ihr Unter-bewusst-sein einlassen und sich damit auseinandersetzen wollen.

Die Therapiesitzung gliedert sich in drei Teile:

  • Einführung in den Mal- / Gestaltungsprozess mittels Gespräch, Bewegung, Imagination, Entspannungsübung
  • Eigentliche Gestaltungs- und Malphase
  • Bildbetrachtung, Reflektion, Bezug zum Alltag erstellen, weiteres Vorgehen besprechen usw.